Warum gerade das Bauchfett so gefährlich ist bei Übergewicht
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Leider ist es bei den meisten Übergewichtigen heute trotz aller Aufklärung immernoch so, dass sie denken, mit ihrem Übergewicht nur ein optisches Problem zu haben, und nicht ein Gesundheitsproblem. Dabei ist es nunmal so, dass zu viele Kilos auch zahlreiche Krankheiten verursachen können. Als ganz besonders gefährlich gilt hier das viszerale Fett. Die meisten Menschen, genau gesagt 88 Prozent der Deutschen laut einer Umfrage, haben davon noch nie etwas gehört. Dieses Fett ist hauptsächlich in der Körpermitte zu finden. Und ganz anders als das sichtbare Fett, das sich ja bekanntlich direkt unter der Haut befindet, umgibt das viszerale Fett die Organe im Bauchraum, die lebenswichtig sind. Dieses Fett sondert eine ganze Reihe von Substanzen wie beispielsweise Hormone und Entzündungsproteine ab, wodurch die Arterien verstopfen können, und das führt dann zu Schlaganfall und Thrombose. Das sogenannte Bauchfett setzt aber zudem auch noch Fettsäuren frei, die in die Leber gelangen können und dort die Verarbeitung von Glukosen und Fetten stören.
Dadurch können Diabetes und Bluthochdruck ausgelöst werden. Bei Frauen gilt ein Bauchumfang von 88 Zentimetern als Grenze, bei Männern 102 Zentimeter. Um wirklich dauerhaft Pfunde verlieren zu können, hilft immer nur, die Ernährung umzustellen. Viel Obst und Gemüse sowie viel Bewegung an der frischen Luft helfen bei der Abnahme. Bereits bei einer Abnahme von 10 bis 15 Prozent der Körpergewichts wird das Bauchfett erheblich reduziert, und so wird die Gesundheit erheblich gefördert.
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